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Essen und Trinken auf Kreta

Wer nach Kreta fährt, wird die griechischen Küche geniesen, den das gutes Olivenöl das man an der leicht grünlichen Farbe gut erkennen kann, ist gut verträglich und besonders lecker.Sogar die Italiener lassen sich das öl nach Italien liefern. Der Schafskäse ist hier einfach anders als man es bei uns in Deutschland bekommt.


Die Speisekarte auf Kreta ist sehr reichhaltig und von Region zu Region unterschiedlich. An der Südküste und der Nordküste sollte man unbedingt frischen Fisch probieren, während man im Landesinneren sehr gut Lamm und Ziegen essen kann.



Da die Portionen in aller Regel sehr groß sind, empfiehlt es sich, entweder auf eine Vorspeise ganz zu verzichten oder sich eine Vorspeise zu zweit zu teilen. Größere Speisen sollte man der Wärme wegen am Besten abends zu sich nehmen. Falls man mittags Hunger verspürt, kann man sich einen Salat oder ein Pita aus dem Imbiss nehmen.



Das am meisten verbreitete Getränk auf Kreta ist Wein, der seit einigen tausend Jahren dort angebaut wird. In Tavernen sollte man nach der "Hausmarke" fragen, denn die meisten Tavernen haben einen Weinbauern, der sie beliefert. Diese Weine sind häufig von hoher Qualität, jedoch preislich deutlich günstiger als Flaschenweine.



Ein weiteres auf ganz Kreta verbreitetes Getränk ist "Tsikoudia", auch "Raki" genannt. Beim Kauf sollte man darauf achten, daß man keinen gepanschten "Tsikoudia" erwischt am Besten probiert man vor dem Kauf ein Gläschen.



Der Preis von frischen Fisch wird per Kilo auf der Menukarte angegeben. Man sollte sich die große Auswahl an frischen Fischen nicht entgehen lassen. Barbouni, Rotbarbe, ein geschmackvoller Mittelmeerfisch, gehört zur 1. Klasse. Er hat weißes Fleisch, das ganz leicht von den Gräten fällt. Ebenso gut undtuer sind astakos (Hummer), garides (Scampi) oder xifias (Schwertfisch). Preiswerter sind dagegen die kleinen marides (Sadinen), die mit Haut und Gräten gegessen werden.



Schnecken zählen fir die Kreter zum Gemüse, denn sie sind eine traditionelle Speise der voröstlichen Fastenzeit. Meist werden Sie unter Kalkfelsen gesammelt, wo sie besonders schmackhaft sind. Ihre Zubereitungsarten sind vielfältig und haben den Schnecken (Chochli) den Ruf der kretischen Nationspreise eingetragen. In Tavernen bekommt man sie häufig in Öl gebraten und anschließend mit Tomate und Essig aufgegossen. Tip: Auf Kreta bezwingt man gekochte Schnecken mit Hilfe der allgegenwärtigen Zahnstocher.




Frische Gemüse und Salate gibt es auf Kreta das ganze Jahr über. Vor allem vitaminreiche Wildkrautsalate (Chorta) haben in der kretischen Küche einen hohen Stellenwert. Die Liste der eßbaren Wildpflanzen ist unendlich. Löwenzahn, wilde Artischocken, grüner Salat, Radizio, wilder Spinat, Senfkraut, Brunnenkresse, Sauerklee usw. Auch die Gemüsepalette ist nicht zu verachten. Besonders gerne wird Gemüse gefüllt zubereitet. Gefüllte Zucchiniblüten, Artischocken mit Jogurt. Hier gehts zum kleinen Speiselexikon.


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